Nahezu jede Ausbildung in Dänemark wird
öffentlich finanziert. Der Unterricht ist kostenlos und allen zugänglich. Das
Ausbildungssystem ist so aufgebaut, daß es Wahlmöglichkeiten und ausgedehnte
Kombinationsmöglichkeiten zwischen den einzelnen Teilen des Systems gibt.
Weiterführende Ausbildung von Jugendlichen
Ca. 95% der Schüler aus den Abgangsklassen der Volksschule setzen ihre Ausbildung in Form
einer Jugendausbildung fort. Es gibt drei Hauptkategorien der Ausbildung für Jugendliche.
Berufliche Ausbildungen, die sowohl eine berufliche Kompetenz als auch den Zugang zu bestimmten weitergehenden Ausbildungen ermöglichen. Hiervon machen ca. 35% eines Jahrgangs Gebrauch. Die beruflichen Ausbildungen bestehen in der wechselweisen Tätigkeit in einem Betrieb einerseits und dem Unterricht in einer beruflichen Schule andererseits.
Berufsgymnasiale Ausbildungen, die studienvorbereitend angelegt sind mit einer spezifischen Sicht auf weiterführende Handels- und technische Ausbildungen, werden von ca. 15% eines Jahrgangs angestrebt. Diese Ausbildungen finden in beruflichen Schulen statt.
Das Gymnasium, das der allgemeinen Studienvorbereitung dient, wird von ca. 45% eines Jahrgangs besucht. Die Ausbildung findet an gymnasialen Schulen statt.
Die weiterführenden AusbildungenDie technischen Schulen, die Handelsschulen und die Landwirtschaftsschulen sind eigenständige Institutionen, für die das Unterrichtsministerium zuständig ist. Die Schulen des Sozial- und Gesundheitswesens werden von den regionalen Kreisen verwaltet.
Die berufsbezogenen Ausbildungen können darüberhinaus an einem der 24 Ausbildungszentren des Arbeitsmarktes stattfinden (AMU-Zentren). Es handelt sich hierbei um kurze Fort- und Weiterbildungskurse zur Erhöhung der beruflichen Kompetenz innerhalb der Industrie, des Handels, der Landwirtschaft und des Dienstleistungsbereiches. Die AMU-Zentren stehen in der Zuständigkeit des Arbeitsministeriums.